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Zweimal wurde ein Kölner CSD-Teilnehmer von dem Vorwurf freigesprochen, Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet zu haben. Die Richter kritisierten sogar die Polizisten. Die Staatsanwaltschaft hat dennoch Revision beantragt. Der Fall, den das ARD-Politmagazin "Monitor" zwei Jahre begleitet hat, hat alle Ingredienzen eines Skandals. Sowohl vom Amts- als auch vom Landgericht Köln wurde der 28-jährige Markus Keller (Name geändert) vom Vorwurf freigesprochen, am Rande des CSD 2016 Widerstand gegen Polizeibeamte geleistet und sie beleidigt zu haben. Er war laut Gerichtsurteil von der Polizei selbst geschlagen und verletzt worden. Der um Fassung ringende Richter am Landgericht entschuldigte sich sogar bei dem Angeklagten. Er schäme sich für diesen Staat, der einen Menschen so behandele. Schon die Amtsrichterin hatte das Verhalten der Polizisten als unangemessen bezeichnet.


Die Staatsanwaltschaft Köln lässt dennoch nicht locker. Das Kölner Landgericht bestätigte dem WDR am Donnerstag (11.07.2019), dass die Staatsanwaltschaft Revision beantragt hat. Sprecher der Anklagebehörde dem WDR. Diensthandlungen der Polizisten seien falsch eingestuft worden. Laut Urteil war der 28-Jährige aber nicht der Täter, sondern das Opfer. Statt nach den Schlägen einen Krankenwagen zu rufen, nahmen die Polizisten Keller in Gewahrsam und ohne richterlichen Beschluss Blut ab. Mitten in der Nacht setzten sie ihn in Unterwäsche vor die Hintertür des Polizeipräsidiums. Seine Kleidung war unerklärlicherweise klatschnass. Keller der "Monitor"-Redaktion. Dabei hatte er am Rande des CSD in einem Schnellrestaurant nur zwei Frauen bei einer Rangelei helfen wollen. Dass der 28-Jährige in zwei Instanzen freigesprochen wurde, verdankt er einer Kölner Polizeischülerin. Sie stand daneben, als ihr Ausbilder Keller zu Boden warf und zuschlug. Das bezeugte sie auch vor Gericht. Kurz nach dem Vorfall fiel sie durch die letzte Prüfung an der Polizeihochschule und verlor dadurch ihren Job. Ihr Prüfer war jener Polizist, der Keller geschlagen hatte.


Acht Frauen beschuldigen Oscar-Preisträger Morgan Freeman, sie sexuell belästigt zu haben. Das berichtet "CNN". Der Beschuldigte hat sich mittlerweile zu Wort gemeldet. Reaktion vieler in den Sozialen Netzwerken. Der 80-Jährige ist ein ebenso renommierter wie verehrter Schauspieler. Für sein Lebenswerk hat er mehrere Preise bekommen, den letzten erst im vergangenen Jahr. Unvergessen seine Verkörperung Nelson Mandelas in "Invictus". Als Hausmeister Scrap im Boxerinnendrama "Million Dollar Baby" gewann er den Oscar als bester Nebendarsteller. Den internationalen Durchbruch hatte er schon vor knapp dreißig Jahren, mit "Miss Daisy und ihr Chauffeur". Doch nun wird Freeman vorgeworfen, mehrere Frauen sexuell belästigt zu haben.


Reporterin Chloe Melas. Nach diesem Erlebnis sei sie aktiv geworden - sie hat gemeinsam mit einer Kollegin recherchiert. Dafür wird sie nun ihrerseits von manchen kritisiert, die sagen, als unmittelbar Betroffene hätte sie die Story ganz abgeben müssen. US-Schauspieler Morgan Freeman hat nach den Vorwürfen ein Statement veröffentlicht. Aus Angst vor Vergeltung, wenn sie gegen jemand so mächtigen wie Morgan Freeman aussagen, so die Reporterin, die Freeman selbst sexuelle Belästigung vorwirft. Die beiden Journalistinnen berichteten, sie hätten in monatelanger Recherche 16 Personen gefunden, die Opfer von Belästigungen geworden seien oder sie als Zeugen miterlebt hätten. Die Rede ist unter anderem von ständigen sexualisierten Kommentaren zur Figur, von aufdringlichen Blicken und anzüglichen Fragen wie in einem Fall, in dem Freeman eine Frau gefragt haben soll, ob sie Unterwäsche trage. Auch über unerwünschte Berührungen hätten Zeuginnen berichtet. Nach der Veröffentlichung der Anschuldigungen hat Morgan Freeman reagiert und eine Erklärung veröffentlicht. Über dieses Thema berichtete Inforadio am 25. Mai 2018 um 07:33 Uhr.


Kim Kardashians Idee, ihre figurformende Unterwäschelinie "Kimono" zu nennen, war offensichtlich keine ihrer besten. Ihr eigener Vorname versteckte sich darin, okay. Doch viele Japaner empfanden den Markennamen als beleidigend, geht es doch um ein traditionelles japanisches Gewand mit einer jahrhundertealten Geschichte und großer kultureller Bedeutung. Und das hat mit Unterwäsche eher wenig zu tun. Der Bürgermeister der alten japanischen Kaiserstadt Kyoto meldete sich zu Wort und bat die Unternehmerin "die Entscheidung nochmals zu überdenken". KimOhNo Kritiker ihrem Unmut Luft. Nun hat Kardashian sich dem Druck gebeugt und beschlossen, sich einen anderen Namen zu überlegen. In all den Jahren als Unternehmerin sei sie stets in direktem Kontakt mit ihren Fans und der Öffentlichkeit gewesen, schreibt der Reality-TV-Star bei Instagram.


Being an entrepreneur and my own boss has been one of the most rewarding challenges Ive been blessed with in my life. Whats made it possible for me after all of these years has been the direct line of communication with my fans and the public. I am always listening, learning and growing - I so appreciate the passion and varied perspectives that people bring to me. When I announced the name of my shapewear line, I did so with the best intentions in mind. My brands and products are built with inclusivity and diversity at their core and after careful thought and consideration, I will be launching my Solutionwear brand under a new name. I will be in touch soon.


Thank you for your understanding and support always. Der Name für ihre Shapewear-Kollektion sei "mit den besten Absichten" gewählt worden. Nach "reiflicher Überlegung" habe sie nun entschieden, die Kollektion unter einem anderen Namen herauszubringen. Welcher das sein wird, verriet die 38-Jährige gleichwohl noch nicht. Bereits im vergangenen Jahr, kurz nachdem das Klatschportal "TMZ" den Eintrag ins Markenregister veröffentlicht hatte, war unter Social-Media-Nutzern ein Streit darüber ausgebrochen, ob es sich dabei um eine Form der kulturellen Aneignung handele oder nicht. Der Vorwurf: Kim Kardashian hat - außer einer Urlaubsreise im März 2018 - keinerlei Verbindungen zu Japan und seiner Kultur vorzuweisen. Deshalb sei die Namenswahl respektlos.


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Mitten in der Debatte um Rassismus spricht Trump einem umstrittenen Sheriff aus Arizona eine Begnadigung aus. Bürgerrechtler kritisieren, der US-Präsident stärke damit den Rassismus. Denn Arpaio soll jahrelang vor allem Einwanderer aus Lateinamerika schikaniert haben. Erstmals hat Donald Trump von seinem Begnadigungsrecht als US-Präsident Gebrauch gemacht und dem umstrittenen früheren Sheriff Joe Arpaio seine Strafe erlassen. Der 85-Jährige, der wegen seines harten Vorgehens gegen Einwanderer in der Kritik steht, sei ein "Patriot", der den Bundesstaat Arizona "sicher" gehalten habe, so Trump. Arpaio ist ein erklärter Trump-Anhänger und nennt sich selbst der "härteste Sheriff Amerikas". Das Weiße Haus betonte, er habe mehr als fünfzig Jahre lang einen "bewundernswerten Dienst an unserer Nation" geleistet und sei deshalb ein "würdiger Kandidat" für eine Begnadigung durch den Präsidenten.


Arpaio habe während seiner Zeit als Sheriff sein "Lebenswerk" verfolgt, die Öffentlichkeit vor den "Geißeln des Verbrechens und der illegalen Einwanderung" zu schützen. Der frühere Sheriff des Bezirks Maricopa im Bundesstaat Arizona war im vergangenen Monat von einem Gericht schuldig gesprochen worden, eine richterliche Anweisung missachtet zu haben, diskriminierende Verkehrskontrollen von Einwanderern einzustellen. Im Oktober sollte sein Strafmaß verkündet werden. Der Italo-Amerikaner ist vor allem für sein Vorgehen gegen Einwanderer aus Lateinamerika berüchtigt. Er sperrte Menschen ohne gültige Papiere in Zeltlager in der Wüste von Arizona ein, die er selbst einmal mit Konzentrationslagern verglich - eine Aussage, die er später zurückzog. Zudem zwang er die Insassen, pinke Unterwäsche zu tragen. Arpaio dankte Trump über Twitter.


Er sei "unglaublich dankbar" schrieb der Ex-Sheriff in dem Kurzmitteilungsdienst. Seine Verurteilung beruhe auf einer "politischen Hexenjagd" durch "Überbleibsel" der Regierung von Trumps Vorgänger Barack Obama im Justizministerium. Bürgerrechtsgruppen und die oppositionellen Demokraten kritisierten Trump für die Begnadigung Arpaios scharf. Damit habe Trump "Gesetzeslosigkeit über Gerechtigkeit, Spaltung über Eintracht, Schmerz über Heilung" gestellt, sagte Cecillia Wang von der Bürgerrechtsorganisation ACLU. Die Begnadigung komme einer "präsidialen Unterstützung von Rassismus" gleich. Der demokratische Kongressabgeordnete Joaquin Castro kritisierte, Arpaio sei ein "Eiferer", der über Jahre hinweg Menschen hispanischer Herkunft ins Visier genommen habe. Die Menschenrechtsgruppe UnidosUs bezeichnete den Schritt als "obszön". Der Ex-Sheriff sei der Anstifter für das sogenannte "racial profiling" gewesen, dem gezielten Vorgehen der Polizei gegen Minderheiten.


Nun habe Donald Trump "ein Klima geschaffen, in dem sich ultrarechte Gruppierungen bestätigt fühlen". Am Dienstag hatte Trump bei einer Rede vor Tausenden Anhängern in Arizona gesagt, Arpaio sei verurteilt worden, weil er "seinen Job gemacht" habe. Von einer Begnadigung sah er bei dem Auftritt in Phoenix zunächst noch ab. Er wolle keine Kontroverse auslösen sagte Trump. Trump steht in der Kritik, weil er nach dem rechtsextremen Aufmarsch in Charlottesville, bei dem eine Gegendemonstrantin durch ein in die Menge rasendes Auto eines mutmaßlichen Neonazis getötet worden war, zunächst undifferenziert von Gewalt auf "vielen Seiten" gesprochen hatte. Zwei Tage später verurteilte er die Gewalt rechtsextremer Gruppen schließlich als "abstoßend" - kehrte aber einen Tag später zu seinen vorherigen Rhetorik zurück, mit der er das Verhalten der Rechtsextremisten und der Gegendemonstranten auf eine Stufe stellte. Über dieses Thema berichtete Deutschlandfunk am 26. August 2017 um 10:00 Uhr in den Nachrichten.


Der Freizeitmode-Hersteller Jack Wolfskin wird amerikanisch: Der kalifornische Golfausrüster Callaway übernimmt die Firma aus dem hessischen Idstein bei Frankfurt. Wolfskin leidet unter dem gesättigten deutschen Markt. Callaway will mit dem Kauf von Jack Wolfskin seine Präsenz im Markt für Funktionskleidung ausbauen. Bisher stellte die US-Firma hauptsächlich Golfbälle, -schläger und -bekleidung her. Für Jack Wolfskin blättern die Amerikaner gut 418 Millionen Euro hin. Der Verkauf soll im ersten Quartal des nächsten Jahres abgeschlossen sein. Der Anfang der 1980er Jahre gegründete Outdoor-Ausrüster hat schwere Zeiten hinter sich. 2011 stieg Blackstone bei der Idsteiner Firma ein. Der Finanzinvestor setzte auf eine Expansion ins Ausland und lud dem Unternehmen hohe Schulden auf.


Die Strategie ging nicht auf, der Umsatz von Jack Wolfskin stagnierte. Outdoor-Kleidung und -Zubehör haben sich in den vergangenen Jahren zwar von Nischenprodukten für Wanderer, Bergsportler oder Extrem-Camper zur Alltagsware entwickelt. Doch trotz der breiteren Kundschaft wächst der gesättigte deutsche Markt nicht mehr so schnell wie in der Vergangenheit. Zudem steigt der Wettbewerbsdruck. Im Sommer 2017 stieß Blackstone die Outdoor-Firma wieder ab. Eine Gruppe von Hedgefionds, darunter Gesellschaften wie Bain Capital, H.I.G. Bayside Capital, CQS, Avenue Capital und Blue Mountain Capital Management, übernahmen die Anteile. Seither ging es wieder aufwärts für Jack Wolfskin. Im abgelaufenen Geschäftsjahr steigerte der Outdoor-Ausrüster mit 850 Läden weltweit den Umsatz auf 334 Millionen Euro und trotzte dem negativen Markttrend.


Der Gewinn stieg um gut ein Fünftel auf 41,1 Millionen Euro. Jack-Wolfskin-Chefin Melody Harris-Jensbach. Callaway mit Sitz im kalifornischen Carlsbad habe eine starke Marktpräsenz in den USA und Japan, die Jack Wolfskin Chancen für internationales Wachstum böten, teilte der börsennotierte Konzern mit. Die Aktien von Callaway haben einen guten Lauf. Seit Jahresbeginn stiegen sie um gut 43 Prozent. Mit 24,67 Dollar erreichten sie Ende September ein Rekordhoch. Den letzten Platz in der Top-8-Liste belegt Columbia Sport. Die US-Firma kommt lediglich auf einen Jahresumsatz von zwei Milliarden Euro. Columbia Sport holt aber kräftig auf. Zuletzt wuchs das Unternehmen um 20 Prozent. Bekannt ist die marke vor allem für Outdoor-Kleidung und Skimode.


Manchmal kann man den Eindruck gewinnen, dass bei uns vor allem für eine ganz bestimmte Familie Politik gemacht wird: für die schwäbische Hausfrau, den kleinen Mann und ihre zwei Söhne, den rechtschaffenen Kohlekumpel und den fleißigen Mitarbeiter einer Automobilfabrik. In manchen Versionen gibt es auch noch eine Tochter, die ist alleinerziehende Mutter und das schwarze Schaf der Familie. In der Windenergie- oder Solarbranche arbeitet ganz bestimmt kein Mitglied der Familie. Einerseits in Deutschland: „Wenn wir aus der Braunkohle aussteigen, fallen 20.000 Jobs weg! Das darf nicht sein! Jedes Mal, wenn ein Vorschlag gemacht wird, in dem es um eine Veränderung unserer Lebensverhältnisse geht, taucht in den Hinterköpfen von Kommentatoren und konservativen Politikern diese fiktive Familie auf und beginnt herumzuschreien.


Manchmal streifen die fünf dann gelbe Warnwesten über. Egal, um welches Zukunftsthema es geht, die fiktive Familie hat etwas dagegen, dass sich etwas ändert. Sie alle finden zwar auch, dass es gut wäre, wenn es auf der Erde nicht immer heißer würde. Und auch die Vorstellung, dass sich Abermillionen Klimaflüchtlinge auf den Weg nach Mitteleuropa machen könnten, beunruhigt sie, wenn sie sich einen kurzen Gedanken daran gestatten. Wenn sie Greta Thunberg im Fernsehen sieht, fragt die Alleinerziehende sich ganz kurz, in welcher Welt ihr Sohn wohl einmal wird leben müssen. Das kommt aber selten vor, denn die Mitglieder der fiktiven Familie sind mit ihren Hauptbeschäftigungen "hart arbeiten" und entweder "bescheidenen Wohlstand genießen" oder "um gesellschaftliche Teilhabe kämpfen" weitgehend ausgelastet.


Ganz bestimmt kein Mitglied der fiktiven deutschen Familie denkt daran, seine Ernährung auf etwas weniger Fleisch umzustellen. Alle lieben ihre Autos, innig. Jeden Samstag werden diese Autos gewaschen. Danach werden ein paar schöne Koteletts und ein paar dicke Bratwürste auf den Grill gelegt, und der kleine Sohn der Alleinerziehenden wird gehänselt, wenn er sein Nackensteak nicht ganz aufessen kann. Irgendwie hat die fiktive Familie schon das Gefühl, dass sich etwas ändern müsste, aber wichtig ist ihr dabei vor allem: Es darf sich nichts ändern. Außer vielleicht, dass die Alleinerziehende endlich mal einen Mann finden sollte, der sie und ihren Sohn dann anständig versorgen kann. Im Sommer fliegt die fiktive Familie für zwei Wochen nach Mallorca, für 65 Euro pro Ticket, und das hat sie sich ja wohl auch verdammt noch mal verdient.


Jeder Vorschlag zu der absolut zweifelsfrei notwendigen Änderung unserer gesamtgesellschaftlichen Gewohnheiten wird von vielen Kommentatoren und sowohl "konservativen" als auch "sozial orientierten" Politikern an den Bedürfnissen der fiktiven Familie gemessen. Was ihr nicht gefallen könnte, ist, Achtung: "unsozial". Dieser Begriff ist in den vergangenen Jahren zu einem Universalargument gegen gesellschaftliche Veränderung geworden. Das hat vor allem damit zu tun, dass eben für diese maximal veränderungsunwillige Familie Politik gemacht werden soll. Ich persönlich halte übrigens eine Mehrwertsteuererhöhung für Fleisch als isolierte Maßnahme auch für nur sehr begrenzt sinnvoll, das muss man anders angehen. Interessanterweise wird der Begriff "unsozial" im Zusammenhang mit klimapolitischen Fragen erstmals intensiv auch von Leuten genutzt, die sich bislang fürs Soziale nicht so interessiert haben.


Gerade Politiker, die Umverteilung gern als "Gleichmacherei" verurteilen, verweisen plötzlich auf "soziale Gerechtigkeit", wenn es um eine einheitliche CO2-Besteuerung und den Abbau klimaschädlicher Subventionen geht. Es gibt zwei einfache Möglichkeiten, dieser bei Licht betrachtet doch sehr durchsichtigen Argumentation zu begegnen. Wer will in einem Heinz-Erhardt-Film leben? Erstens: Man weist darauf hin, dass Klimapolitik und finanzieller Ausgleich zwischen Bevölkerungsgruppen vollständig unabhängig voneinander betrachtet werden können. Wenn all diejenigen, die bei, sagen wir mal, [https://matterhorn-moda.de/ Matterhorn Moda] höheren Fleischpreisen vor "sozialen Schieflagen" warnen, sich wirklich so für soziale Gerechtigkeit interessieren - wieso regen sie dann nicht einfach mehr Umverteilung an? Zweitens: Die fiktive Familie, in deren Leben sich nichts ändern darf, ist eben genau das - fiktiv. Das Gesellschafts- und Weltbild, das implizit stets heraufbeschworen wird, wenn vor der angeblich so veränderungsunwilligen deutschen Gesellschaft gewarnt wird, stammt aus den späten Fünfzigern bis frühen Achtzigern.


Schön Fleisch auf dem Teller, freie Fahrt für freie Bürger, Flugreise ins Pauschaltourismusparadies, fertig ist das Kleinbürgerglück. Wo steht denn geschrieben, dass dieser winzige Ausschnitt aus der Geschichte der Menschheit das Modell für unser aller Zukunft sein soll? Wer will denn wirklich in einem Heinz-Erhardt-Film leben? Tatsächlich sind die meisten Deutschen längst viel weiter. Was diese Gesellschaft braucht, ist ein neues, positives Selbst- und Zukunftsbild. Dieses Bild existiert sogar längst, jenseits dessen, was sich viele Politiker immer noch ausmalen, wenn sie "öko" sagen. Eine nachhaltige Lebensweise hat heute rein gar nichts mehr mit Kleidung aus Jutesäcken, verfilztem Haar, Freudlosigkeit, Humorlosigkeit und geschmacklosem Essen zu tun. Auch die schwäbische Hausfrau und der kleine Mann würden sich freuen, wenn auf der Straße vor ihrer Mietwohnung nicht mehr Feinstaub und Abgase in die Luft gepustet würden, wenn der Verkehrslärm nachließe oder ganz verschwände. Wenn die Söhne Jobs hätten, die sie nicht physisch kaputtmachen. Sie würden länger, gesünder und glücklicher leben, wenn sie sich gesünder, also weniger fett-, fleisch- und zuckerhaltig ernährten. Wenn sie öfter mal mit dem Rad unterwegs wären. Sie würden begeistert in modernen Hightech-Zügen auf Schienen durchs Land zischen und in den weitläufigen Fußgängerzonen autofreier deutscher Innenstädte entspannt bummeln gehen. Ein nachhaltiges, CO2-neutrales Leben ist ruhiger, entspannter, gesünder, heller, schöner. Wer das "unsozial" findet, hat nicht verstanden, dass Veränderung zum Wesen jeder Gesellschaft gehört.


Weiblich gekleidet oder lieber im Rock? Ich bin gerne als Frau in der Öffentlichkeit unterwegs. Dabei sind mir zwei Dinge wichtig: Zum einen kann ich dort die Kleidungsstücke tragen, die ich schön und angenehm finde, nämlich "typisch" weibliche Sachen. Und zum anderen möchte ich möglichst unauffällig sein, um das Gefühl zu haben, tatsächlich als Frau gesehen zu werden. Doch während es noch unstreitig (wenn auch für einen genetischen Mann gar nicht so leicht umzusetzen) ist, was "weibliches Styling" ist, bringt mich der Punkt "weibliche Kleidung" in einen Zwiespalt. Ich habe gelernt, dass gerade betont feminine Kleidung mich als Frau unglaubwürdig werden lässt.