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Daten-Formate


Lieber Datenspender,

Um Deine Daten richtig auswerten zu können, brauchen wir genaue Informationen über das Mess-System.
Je detaillierter Du die Angaben eintragen kannst, desto genauer können wir Deine Tiefendaten auswerten.
Wenn Du etwas nicht weisst, kannst Du es auch später nachtragen.

Bevor Du jedoch Dein Schiff im Metadaten-Formular einträgst, empfiehlt es sich, mit dem Erfassungsbogen (Datei:Vessel info de 2.pdf) in der Hand alle relevanten Schiffsdaten an Bord aufzuschreiben, damit Du nicht mittendrin abbrechen musst, wenn Dir eine Information fehlt.


Das Metadaten-Formular hat fünf Reiter:

Inhaltsverzeichnis

Track

Küste
Für Tracks im Küstenbereich gibt es hier nichts einzutragen.
Tidenunterschiede werden automatisch berechnet.
Binnen
Für Seen, Flüsse, Binnenwasserstrassen brauchen wir zu jedem Track
  • den zu jedem Streckenabschnitt gehörigen Fluss-Pegel: Name und aktuelle Pegelhöhe
  • und für Seen den aktuellen Wasserstand am zugehörigen Pegel
Da OpenSeaMap ein internationales Projekt ist, und da die Staaten unterschiedliche Höhenbezugssysteme verwenden,
brauchen wir natürlich die genaue Bezeichnung des entsprechenden Höhenbezugsystems.
Ohne diese Angaben können wir die Daten nicht auswerten.

Logger

(thumbnail)
NMEA-0183 Logger

Es gibt verschiedene Geräte, mit denen Wassertiefen geloggt werden können.
Diese haben unterschiedliche Eigenschaften, die die aufgezeichneten Daten beeinflussen können.

Beispielsweise kann der OpenSeaMap-Hardware-Logger auch Lage- und Beschleunigungsdaten aufzeichnen.
Einige Logger und Programme können den Daten der verschiedenen Sensoren einen eigenen Zeitstempel hinzufügen.
Es gibt aber auch Logger, die die Daten filtern oder sonstwie ungünstig verändern.
Und manchmal ist das von Version zu Version unterschiedlich.

Bitte gib hier an, welchen Logger oder Plotter Du für die Datenaufzeichnung verwendest
und welche Softwareversion auf dem Gerät installiert ist.

Schiff

Dein Schiff ist die "Messplattform", auf der die Messgeräte und Sensoren montiert sind.
Form, Abmessungen, Fahrteigenschaften, Sensorpositionen etc. beeinflussen das Messergebnis.
Bitte gib alles an was Du weisst. Wenn Du etwas nicht weisst, kannst Du es auch später nachtragen.
Je genauer Deine Angaben, desto sicherer werden die Ergebnisse.
Über den Schiffstyp können wir vielleicht später schiffsspezifische Abweichungen feststellen.
Flagge, MMSI, Rufzeichen brauchen wir zur Unterscheidung der Schiffe.

Wenn Du mehrere Schiffe benutzt, kannst Du für jedes Schiff ein eigenes Metadaten-Formular anlegen.
Dann kannst Du später einfach aus der Liste Deiner Schiffe das gerade verwendete auswählen.

Die Position von GPS-Antenne und Echolot-Sensor liegen meist auseinander.
Deshalb stimmt die vom GPS gemessene Position nicht mit der Tiefenangabe des Echolotes überein.

Um das zu korrigieren, brauchen wir die genauen Masse, wo Antenne und Sensor montiert sind.
Wir brauchen auch die Tiefe des Echolotsensors unter der Wasserlinie, und die Höhe der GPS-Antenne über der Wasserlinie.

GPS

(thumbnail)
Fehlerbild

Auf Sportbooten sind einfache GPS-Geräte installiert. Je nach eingebautem GPS-Chip, Software und Antenne liegt die Genauigkeit der Position bei 2 bis 20 m. Es gibt aber auch professionelle Geräte, mit denen eine Position auf wenige cm genau bestimmt werden kann.

Um die geloggte Position besser beurteilen zu können, fragen wir nach Hersteller und Typ der Geräte.

Falls Du mehrere GPS-Geräte angeschlossen hast, gib bei den Metadaten bitte das genaueste Gerät an.

Die verwendete Antenne hat einen Einfluss auf die Genauigkeit der Position.
Das möchten wir genauer untersuchen.
Deshalb fragen wir nach der Antenne.

Die auf Sportbooten vom GPS ausgegebene Höhe ist nur auf etwa 20 bis 40 m genau, und daher vermutlich eher unbrauchbar. Professionelle Geräte hingegen können die Höhe auf wenige cm genau bestimmen und eignen sich daher zur exakten Bestimmung der Höhe des Wasserspiegels, auch Welle und Tide können damit bestimmt werden.

Da wo sich professionelle Daten mit Daten von Sportbooten überschneiden, können vielleicht Sportbootdaten anhand der professionellen kalibriert werden.
Deshalb fragen wir nach der Antennenhöhe.

Echolot

Echolote unterscheiden sich in vielen Parametern. Deshalb sind die Metadaten entscheidend für die Auswertung der aufgezeichneten Daten.

Wir fragen nach Hersteller und Typ der Geräte.

Je höher die Frequenz, desto besser ist die Zieltrennung (Auflösung).
Je niedriger die Frequenz, desto weiter ist die Reichweite in die Tiefe (Dämpfung).
Verbreitete Frequenzen sind: 220, 200, 192, 50, 38 kHz

Der Öffnungswinkel ist abhängig von der Sendefrequenz und der Grösse und Form des Sensors. Im Sensor ist ein flacher, meist zylindrischer Kristall. Die verwendbare Frequenz ist abhängig von der Dicke des Kristalls. Der Geberwinkel hängt vom Durchmesser ab. Ein 192 kHz- / 20°-Geber-Kristall hat einen Durchmesser von etwa 2,5 cm, ein 8°-Geber-Kristall hingegen einen Durchmesser von etwa 5 cm. Je größer der Kristall, desto kleiner ist der Geberwinkel.

Ein kleiner Öffnungswinkel erzeugt einen kleinen "Fussabdruck" am Meeresgrund, misst also genauer. Bei Krängung oder falscher Montage wird das Ergebnis aber stärker verfälscht als bei einem eber mit grösserem Öffnungswinkel.

Deshalb fragen wir nach der verwendeten Frequenz und dem Öffnungswinkel des Schallkegels.

Je nach Montageort des Sensors können Störungen durch Luftblasen entstehen.

Echolotgeber sind auf Segelschiffen oft vor dem Kiel und leicht seitlich versetzt eingebaut. Durch die Rumpform ist das Einbau-Loch dann nicht immer genau senkrecht, sondern oft rechtwinklig zum Rumpf. Das kann man beim Einbau des Tiefenmessers wieder etwas korrigieren, aber nicht immer erfolgt diese Korrektur. Dann misst der Tiefenmesser nicht exakt senkrecht nach unten. Es entsteht eine seitlich geneigte Abstrahlung nach bb oder stb und dadurch ein systematischer Messfehler.

Deshalb fragen wir nach dem Montageort und Einbau-Winkel.

Benutzer

Um mit Dir für Rückfragen Kontakt aufnehmen zu können, brauchen wir Deine Mailadresse.

Wenn Du magst, kannst Du auch Deine Telefonnummer angeben.
Mit Deinem Heimatland wissen wir wo die Datenspender herkommen.

Vielleicht werden wir später auch mal einen kleinen Rundbrief für die Datenspender anbieten können, mit Erfolgsberichten, Verbesserungsideen, Neuerungen. Auch ein Forum ist geplant.

Hintergrund-Informationen

Genauigkeit von GPS-Daten
Genauigkeit von GPS-Gerät prüfen
Genauigkeit von Koordinaten
Zuverlässigkeit von OSM Koordinaten

FAQ

Ich habe ein Gerät geändert (z.B. neues GPS oder Echolot eingebaut) - was soll ich tun?

Fülle ein neues Metadaten-Formular aus.
Alles bleibt gleich, aber füge hinter dem Schiffsnamen eine Zahl ein, Beispiel "Albatros" wird zu "Albatros-1".
Und natürlich musst Du die Angaben zum neuen Gerät entsprechend anpassen.
Wenn Du nur das Gerät verändern würdest, wüssten wir bei der Auswertung der Daten nicht, dass das nur für neue Daten gilt, und wir würden bei verbesserter Auswertung zu einem späteren Zeitpunkt die alten Daten so auswerten, als wären sie ebenfalls mit dem neuen Gerät erfasst worden - und damit würden wir falsche Daten erzeugen.
Da auf den meisten Schiffen die Geräte über Jahre nicht verändert werden, ist dieses Verfahren am einfachsten.

Ich habe 2 GPS-Geräte anggeschlossen - wo soll ich das zweite eintragen?

Trage das Gerät mit der genaueren Positionsbestimmung in das Formular ein.
Schreibe im Kommentar, wie das Gerät im NMEA-Datensatz bezeichnet ist (damit wir das richtige Gerät auswerten).